Dienstag, 5. Mai 2015

Rohwolle- Das Jakobschaf


Kein Bild aus dem Netz, hab es selbst fotografiert und hatte echt Bammel, trotz Zaun.


Beide Geschlechter haben zwei oder vier Hörner, in Ausnahmen bis zu sechs, die bei den Böcken deutlich stärker ausgeprägt sind und ihnen ein imposantes Aussehen verleihen. Das Jakobschaf ist ursprünglich in Großbritannien beheimatet, wo es neben der Landschaftspflege zur Wollgewinnung eingesetzt wird. Die braunweiße oder schwarzweiße Wolle ist sehr gut spinnfähig. Das Vlies besteht aus feinen, schlichten Wollfasern und wenigen, gleichgefärbten Kurzhaaren (Stichelhaaren).


Ich habe keinerlei Vorkenntnisse zum Thema Rohwollverarbeitung. Für mich ist es aber wichtig die verschiedenen Schafrassen kennen zu lernen und die Rohwolle in meinen Händen zu spüren. Falls Ihr grobe Fehler in meiner Art der Verarbeitung findet, bin ich offen für Kritik.


Mein erstes Vlies  1700g


So habe ich mir das Vlies nicht vorgestellt, es ist stark verunreinigt und teilweise verfilzt.
Ich gebe ja nicht auf und habe erstmal stark aussortiert.



50g nach dem Waschen


Das erste Mal mit Handkarden gearbeitet und mit der Anleitung von chantimanou funktionierte es nach einigen Versuchen auch schon recht gut.









Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.Weiße, braune und melierte Wolle.


Hier die Ergebnisse, die Farben gehen nicht ins Rotbraune wie auf den ersten Bildern, lag wohl an dem schönen Wetter mit herrlichem Sonnenschein.


 Objekte aus Rohwolle
Jakob und Jakobine


Die Gefäße sind sehr grob, aber elastisch.



Roni 

-sehr zufrieden-



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